Über uns
Das Festival ist ein Ort für alle. Für alle die Massnahmen zum Klimawandel ergreifen möchten; für alle, welche die leere Rhetorik der Politik und der Unternehmen satt haben, für alle, die befürchten, dass die kleinen Schritte, die unternommen werden, nicht ausreichen, um dem Ausmass des Problems gerecht zu werden, und für alle, die sich um unsere Zukunft sorgen und etwas für sie tun möchten.
Die Leute, die sich für das Klima Workshop Festival einsetzen, sind alles Freiwillige, viele von uns lernen was wir tun, indem wir es machen. Wir sind ein unterschiedlicher Haufen; Schüler, Elektriker, Studenten, Wissenschaftler, Eltern, Kampagnenschaffende, Rentner, Aktivisten...
Was uns verbindet ist die Sorge ums Klima und der Wunsch nach Bildung, gewaltfreier direkter Aktion, nachhaltigem Leben und einer Bewegung die die Klimaverbrechen effektiv am Schopf packt und nachhaltige Lösungen entwickelt, die den Klimawandel abbremsen.
Sozialer Wandel statt Klimawandel!
Entscheidungen finden
Wir denken, dass einer der aufregendsten Aspekte des Klima-Workshop-Festivals die Art ist, wie es organisiert wird.
Wir möchten nicht, eine kleine Gruppe von Personen sein, die das sagen hat. Eher laden wir alle Leute (das bedeutet dich) ein, sich am Festival zu beteiligen, mit zu entscheiden, und mit zu bestimmen in welche Richtung es sich entwickelt.
Gemeinsam und ohne starre Hierarchien zu entscheiden ist uns wichtig. Wir nutzen die konsensorientierte Entscheidungsfindung, da wir denken, dass es aufrichtiger als Abstimmen ist, und auch die besseren Ergebnisse gibt. Wenn eine Mehrheit gewinnen kann, kann sie eine Minderheit übergehen, und die verschiedenen Parteien sind nicht gezwungen, sich mit den Ansichten und Bedürfnissen der anderen auseinander zusetzen und sie zu verstehen.
Verständlicher weise fühlt sich die verlierende Minderheit auch nicht so stark an die Entscheidungen der Gruppe gebunden.
In dem wir Kosensorientiert entscheiden, kann jeder gehört werden, und es geschieht, dass sich die Gruppe mit Bedürfnissen und Ansichten aller auseinander setzt und entsprechende Lösungen findet. Das Ergebnis ist ein besseres Verständnis zwischen Personen und Gruppen und normalerweise werden so auch bessere Entscheidungen gefunden. Weil jedeR sich damit auseinandergesetzt hat und weil alle die an einer Entscheidungsfindung teilnehmen auch einen Nutzen in ihr sehen, setzen sich auch alle für die Umsetzung ein.
Wenn du nicht in konsensorientierten Entscheidungsfindungen geübt bist, ist das Festival ein idealer Ort, es zu erleben und wird dir beim eintreffen erklärt.
Direkte Aktion
Es gibt eine lange und bewegte Geschichte der gewaltfreien direktern Aktion auf der Welt; von den Generalstreiks über Gandhi zur Besetzung in Keiseraugst Die Beispiele von Menschen, die zusammenkommen, um die Welt zu einen besseren Platz zu machen, sind weithin bekannt.
Häufig verwechseln die Medien die Mittel der direktes Aktion und des zivilen Ungehorsam mit eingeschlagenen Fensterscheiben oder Strassenschlachten mit der Polizei, was völliger Blödsinn ist. Was diese Ausdrücke wirklich meinen, ist wenn Menschen sich bewusst entscheiden, das zu tun was sie wirklich für richtig halten, anstatt auf andere Leute zu warten die es für sie machen – auch wenn das bedeutet aus der Reihe zu tanzen oder vielleicht ein Gesetz zu brechen um ein grösseres Unrecht zu verhindern. Diese anspruchsvollen Vorgehensweisen sind schon immer ein lebendiger Motor für fortschrittlichen Wandel, was wir weiter führen möchten.
Die gewaltfreien direkten Aktionen während dem Klima Workshop Festival werden viele unterschiedliche Formen annehmen. Was heisst, dass alles was Leute tun, ihre eigene Entscheidung ist. Einige kommen ans Festival, und nehmen weder am Aktionstag teil, noch planen sie ihre eigenen Proteste und Aktionen. Andere planen nur an den Aktionstag – am Samstag 18. Juli - zu kommen, wo wir alle gemeinsam das fossile Gosskraftwerk Projekt in Utzenstorf versenken, und kraftvoll zum Ausdruck bringen, dass wir auch keine anderen fossilen Grosskraftwerke akzeptieren werden.
Am Festival hat es Leute welche dich in den Techniken der gewaltfreien direkten Aktion trainieren und beraten können, sei es das Planen einer grossen bunten Demonstration für den Aktionstag oder effiziente Blockadetechniken, um die Energiekonzerne lahm zu legen. So wie auch Rechtskunde um zu wissen welche Rechte du hast, und was passiert, wenn du beschliesst absichtlich das Gesetz zu übertreten und zum Beispiel den Hauptsitz der BKW für ein gemütliches Picknick wählst. Es wird viel Zeit und Platz geben, um zu entscheiden, was du tun möchtest, und was nicht. Hoffentlich werden viele grosse und kleine Gruppen das Festival nutzen um sich zu trainieren und auf allen Aspekten des Klimawandels aktiv zu werden, sowie am Aktionstag teilnehmen